Dienstag, 12. November 2019

Einladung an die Ortsallianzen: "3.Oktober - Deutschland singt"

und Teilnehmer beim ZukunftsForum,

am 3. Oktober 2020 werden wir den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit feiern. In diesem Jahr wurde schon begonnen oder fortgefahrenunserem HERRN am Tag der Deutschen Einheit an über 60 Orten zu danken für die friedliche Revolution und den Mauerfall mit Dankgottesdiensten, Dankfesten und Dankgebetsveranstaltungen. Fürs nächste Jahr wollen wir dazu einladen, noch mutiger in die Öffentlichkeit zu gehen und in „Einheit“ mit vielen anderen aus unseren Orten und Städten unsere Dankbarkeit für 30 Jahre Freiheit und Einheit zu feiern.

Wir sind dabei Chöre, Posaunenchöre, Musikgruppen und Bands im Land zu mobilisierenmit uns auf die Marktplätze zu gehen und mit einem offenen Singen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in möglichst vielen Orten und Städten ein Dankfest zu feiern. Wir möchten gerne helfen, dass sich vor Ort Vorbereitungsgruppen an „Küchentischen“ bilden, an denen Chöre, Gemeinden, Musikgruppen gemeinsam überlegen, wie sie dieses Fest der Einheit für ihren kleinen oder großen Ort gemeinsam gestalten wollen... Schön wäre es, wenn die Gemeinden aus den Netzwerken der Ortsallianzen sich hier mit vorne dran engagieren.

Egal wie das Dankfest am 3.10.2020 von den lokalen Gruppen tagsüber gestaltet wird, wir wollen gerne im ganzen Land um 19.00 Uhr mit Kerzen in den Händen jeder in seinem Ort gemeinsam singen. Wir planen 10 Lieder - vom Choral, über Volkslied, Spiritual, Gospel, Kanon, Schlager bis zum Popsong (aus unterschiedlichen Musikstielen), so dass alle Generationen sich wiederfinden und wir auch mit den unterschiedlichen Kulturen in unseren Orten gemeinsam singen können. Natürlich ist auch viel Platz für ein Heimatlied und ander Songs, die sie gemeinsam noch singen wollen. Vielleicht redet ein Zeitzeuge der Friedlichen Revolution und Einheit oder der Bürgermeister oder der Pfarrer einige wenige Wort des Dankes dazu und der Hoffnung für die Zukunft. Planen Sie das, was in Ihrer Stadt passt, und wagen vielleicht neue Kooperationen der „Einheit".

Informieren Sie sich bitte auf der Website: www.3-oktober-Deutschland-singt.de, und melden Sie sich für Ihren Ort als Vertreter der als Ortsallianz an, dass Sie als Initiator voran gehen wollen und beginnen, andere bürgerlichen Gruppen, Chöre mit einzuladen und dabei zu sein. Wir bereiten Materialien für Ihr Offenes Singen zentral vor, helfen mit der Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsamen Logos/Medien und bieten durch den engagierten Beirat zu dem Projekt mit Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft (z.B. auch mit dem Ersten Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter) ein breites Dach an.

3. Oktober Deutschland singt - Wir wünschen uns eine breite lokale Bürgerbewegung voll Freude, den Tag der Deutschen Einheit in eigener Verantwortung vor Ort zu feiern. Um 19.00 Uhr verbindet uns dann also ein gemeinsames offenes Singen (kein Konzert) für alle Bürger auf den Marktplätzen im ganzen Land... Schon jetzt gibt es Material auf der Website für Ihren lokalen Start, um andere zu begeistern, mitzumachen. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

Im Namen der mit vorbereitenden Bewegungen, Verbände, Gruppen und Musiker für das Projekt „3.Oktober - Deutschland singt“
Ihr

Bernd Oettinghaus

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Allianzgebetswoche vom 12. bis 19. Januar 2020: „Wo gehöre ich hin?“

Zum 174. Mal startet am 12. Januar 2020 die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz, die einst auf der Gründungskonferenz der Evangelischen Allianz 1846 in London beschlossen wurde. Einer langen Tradition folgend, startet die Evangelische Allianz mit Gebetsveranstaltungen ins neue Jahr 2020. Die Allianzgebetswoche ist keine Eintagsfliege, sondern ein glaubensvolles Langzeitprogramm der Treue Gottes: Sie begann im Jahr 1856 in Hamburg und ist damit die am längsten jährlich und regelmäßig stattfindende überkonfessionelle Veranstaltungsreihe.

Die Evangelische Allianz ist ein Gebetsbewegung. „Das gemeinsame Gebet ist die Lebensader der Gemeinde“, so der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Dr. Reinhardt Schink. Denn Gebet verbinde die Menschen in christlichen Gemeinden und Werken miteinander und bewirke reale Veränderungen. Daher stellt sie für jeden Tag im Jahr Gebetsimpulse, Informationen und Gebetsanliegen zusammen. Darüber hinaus werden im Jahresablauf verschiedene Schwerpunkte gesetzt, beispielsweise im Fastenmonat Ramadan das „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ oder im November der Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen, der dieses Jahr am 10. November stattfindet. Das Highlight aber ist ohne Zweifel die Allianzgebetswoche.

Das Thema der kommenden Gebetswoche ‚Wo gehöre ich hin?‘ ist für Generalsekretär Dr. Schink dabei ein hoch aktuelles und treffendes. Es wurde von der Evangelischen Allianz Spanien zusammen mit der Evangelischen Allianz Portugal erarbeitet. Schink stellt fest: „Das Thema ist sehr relevant für uns persönlich und für unsere Gesellschaft. Daher wäre es auch ein fulminantes Missverständnis, in der Allianzgebetswoche lediglich eine rein allianzinterne Veranstaltung zu sehen. Nein, die thematische Entfaltung der Titel-Frage ‚Wo gehöre ich hin?‘ an den einzelnen Abenden der Gebetswoche klärt persönliche Lebensfragen und wird auch unserer Gesellschaft Orientierungspunkte bieten. Diese im Gebet aufzugreifen und die Wahrheit des Wortes Gottes über unserem Land bekennend zu beten, bedeutet, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“. So sei die Allianzgebetswoche geradezu wie ein Prisma, im dem die fünf Grundaufträge der Deutschen Evangelischen Allianz sichtbar werden: Gebet, Wort Gottes, Evangelisation, Einheit und gesellschaftliche Verantwortung. Alle fünf greifen ineinander und machen die Allianzgebetswoche zu einem Kernstück der Arbeit in der DEA. Schink wünscht sich, „dass die Schönheit des Glaubens während der Allianzgebetswoche an vielen Orten sichtbar und erlebbar wird und dass viele in diesen Tagen die Frage ‚Wo gehöre ich hin?‘ genauso beantworten wie ich: Na, zur Allianzgebetswoche natürlich! Ich gehöre doch zu meinen Geschwistern.“
Denn das kostbare Vermächtnis der Einheit, so Schink, dürfe immer wieder neu gelebt und gefeiert werden.

Die Deutsche Evangelische Allianz stellt umfangreiches Vorbereitungsmaterial für die Gebetsveranstaltungen bereit, welche vom 12. – 19. Januar 2020 deutschlandweit in ca. 1000 örtlichen Allianzgruppen durchgeführt werden. Eine Übersicht zu örtlichen Evangelischen Allianzen in Deutschland findet sich auf der Seite https://ead.de/ortsallianzen/

Mittwoch, 24. Juli 2019

Marsch für das Leben am 21.09.2019 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Lebens,

am Samstag, dem 21.09.2019 findet der jährliche Marsch für das Leben in Berlin statt.

Er beginnt um 13:00 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Reichstag, es folgen ein Schweigemarsch durch die Stadt und ein Ökumenischer Gottesdienst als Abschluss (mit dem Bischof der Selbständig Evangelisch-Lutherischen Kirche, Hans-Jörg Voigt D.D. und Herrn Weihbischof Florian Wörner von der Römisch-Katholischen Kirche aus dem Bistum Augsburg).

Angesichts der vielen Themen, die uns beschäftigen, ob Werbeverbot für Abtreibung, assistierter Suizid oder „Leihmutterschaft“, ist diese große zentrale Demonstration für das Leben in Berlin immens wichtig. Daher möchte ich Sie im Namen des Vorstandes des Bundesverbands Lebensrecht e.V. herzlich einladen, gemeinsam mit uns öffentlich für das Lebensrecht von der Zeugung bis zum Tod einzutreten.

Im Anhang finden Sie unseren aktuellen Marsch-Flyer, den es auch als DIN A4-Plakat und DIN A3-Plakat gibt. Gerne senden wir Ihnen Materialien auch in größerer Stückzahl zum Aufhängen/Verteilen in Ihren Gemeinden zu.

Wenn Sie eine eigene Sonderfahrt nach Berlin planen, unterstützen wir Sie gern mit einem individuellen Flyer und stellen Ihre Sonderfahrt auf unsere Webseite.

Am Freitag, dem 20.09.2019 veranstaltet der BVL nachmittags eine Fachtagung in Berlin, zu der wir Sie ebenfalls herzlich einladen.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und darauf, Sie persönlich kennenzulernen!

Mit herzlichen Grüßen,

Alexandra Maria Linder
Vorsitzende BVL e.V.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Einführung von Gabriele Fischer als Leiterin des Evangelischen Allianzhauses


Sehr geehrte , liebe Schwestern und Brüder,
sie haben es sicher schon längst vernommen: Am 1. März hat Frau Gabriele Fischer ihren Dienst als Leiterin des Evangelischen Allianzhauses in Bad Blankenburg angetreten. Wenn wir nun in Kürze die 124. Bad Blankenburger Allianzkonferenz halten werden, ist das aus unserer Sicht der richtige Zeitpunkt und eine sehr gute Gelegenheit, Frau Fischer auch offiziell im gottesdienstlichen Rahmen amKonferenzsonntag, 4. August, 9.30 Uhr in ihr Amt einzuführen. Wir laden Sie sehr herzlich ein, mit dabei zu sein.

Auch nach dem Gottesdienst werden wir noch weiter feiern.

Wir laden Sie herzlich ein zum gemeinsamen Mittagessen (Kosten 5,50 Euro) mit den Konferenzteilnehmern und zur Wahrnehmung weiterer Konferenzprogrammpunkte.

Ab 14.00 Uhr gibt es einen offenes Kaffeetrinken (kostenfrei) auf dem Konferenzplatz und im Verpflegungszelt.

Um 15.30 Uhr wird die Schlussveranstaltung der diesjährigen Allianzkonferenz gleichzeitig auch als Feststunde gefeiert: Wir werden in diesem größeren Rahmen Abschied nehmen von Hartmut Steeb, der seit 31 Jahren als Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz wirkte und seit Jahrzehnten auch die Allianzkonferenz mit verantwortete. Mit der Konferenzgemeinde begrüßen wir dann neben Gabriele Fischer auch den neuen Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink.
Vielleicht lassen Sie sich durch diese Einladung auch inspirieren schon früher zur Konferenz zu kommen. Herzliche Einladung! Der Einladeprospekt hängt an. Das Gesamtprogramm der Konferenz finden Sie hier https://www.allianzkonferenz.de/fileadmin/user_upload/AllianzKonferenzheft_2019_webVersion.pdf

Bitte schicken Sie uns die Anmeldekarte, die hier beigefügt ist, gerne auch per FAX oder mail. Oder noch besser: Sie melden sich online anwww.allianzkonferenz.de/konferenz-2019/anmeldung-unterkunft-preise – vgl. auch hierzu die Anmerkungen auf der Anmeldekarte.

Wir freuen uns sehr auf Sie!

Herzliche Grüße

Ihre

Ekkehart Vetter                                                       Theo Schneider
Erster Vorsitzender                                                 Vorsitzender des Aufsichtsrates
Deutsche Evangelische Allianz                          Evangelisches Allianzhaus

Donnerstag, 13. Juni 2019

Stabwechsel bei der Deutschen Evangelischen Allianz

Dank an bisherigen Generalsekretär Hartmut Steeb / Nachfolger Reinhardt Schink betont Kontinuität
(Bad Blankenburg)– Mit einem Gottesdienst und einem Festakt mit rund 600 Teilnehmern hat die Deutsche Evangelische Allianz den Stabwechsel im Amt des Generalsekretärs vollzogen: Auf Hartmut Steeb (Stuttgart), der das Amt des Generalsekretärs 31 Jahre lang ausgeübt hat und in den Ruhestand geht, folgt der 54-jährige Betriebswirt Dr. Reinhardt Schink (München), der zuletzt beim Versicherungskonzern Allianz tätig war.
Schink betonte, dass er seine neue Aufgabe in großer Kontinuität zu seinem Vorgänger angehen werde. Entscheidend für ihn sei, dass die Evangelische Allianz wie bisher Menschen unterschiedlicher Frömmigkeitsstile zusammenführe und sich nicht durch Abgrenzungen definiere, sondern vom Zentrum des Glaubens her, also einer gelebten Christus-Beziehung. Zugleich müsse sich die Evangelische Allianz neuen Herausforderungen stellen, beispielsweise der Bedeutung der Digitalisierung: „Wir wollen, um es mit einem Wort der Bibel zu sagen, jederzeit bereit sein, Rechenschaft von der Hoffnung zu geben, die in uns als Christen lebt. Das gilt auch im heutigen gesellschaftlichen Umfeld, vor dem wir aber keine Angst haben müssen, denn aufgrund von Gottes Verheißungen können wir als Christen positiv und zukunftsorientiert sein.“ Von zentraler Bedeutung sei, jüngere Menschen in den Blick zu nehmen. Aus diesem Grund sei im Herbst ein Zukunftsforum geplant, bei dem christliche Leiter aus den unterschiedlichen Generationen zusammenkommen, um über die Weitergabe des Glaubens in einem zunehmend säkularen Umfeld zu beraten.
Eine bleibende Aufgabe der Evangelischen Allianz ist nach Einschätzung des bisherigen Generalsekretärs Hartmut Steeb die Verankerung im Wort Gottes als Grundlage für die Lehre in der christlichen Gemeinde. Gerade angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen sei ein Neuaufbruch in Sachen Evangelisation und Mission wünschenswert. Die Evangelische Allianz könne zugleich stolz darauf sein, dass sie die älteste interkonfessionelle Bewegung sei: „Wir müssen die Einheit nicht schaffen, die hat Jesus erbetet, die ist längst da. Das Geschenk der Einheit auszupacken, die Einheit zu gestalten, ist Aufgabe der Evangelische Allianz“, so Steeb.
Der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Präses Ekkehart Vetter, würdigte Steebs „beispiellosen Einsatz“ in den vergangenen 31 Jahren: „Hartmut Steeb hat seinen Dienst als Generalsekretär immer zutiefst als einen Dienst für Gott verstanden. Seine innersten Glaubensüberzeugungen haben auch in der Gestaltung seines Dienstes ihren Ausdruck gefunden. Darum haben wir ihn über all die Jahre als einen zutiefst authentischen Menschen erlebt.“ Mit Reinhardt Schink folge ein Generalsekretär, der nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen in der Wirtschaft die Arbeit der Allianz weiterentwickeln werde, so Siegfried Winkler, der 2. Vorsitzende der Evangelischen Allianz: „Als Neuer bringt Reinhardt Schink uns neue Impulse, die der Evangelischen Allianz helfen, am Auftrag Gottes festzuhalten und diesen gegenwartsrelevant und zukunftsfähig zu gestalten.“
Der frühere Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Peter Strauch, rief in seiner Predigt dazu auf, den geistlichen Charakter der Evangelischen Allianz zu bewahren. Jede geistliche Bewegung werde geboren aus der Beziehung zu Jesus Christus, mit der Zeit bestehe aber die Gefahr, dass die äußere Form ein immer stärkeres Gewicht bekomme. Gegen diese Gefahr helfe keine To-do-Liste, so Strauch, sondern die stets neue Begegnung mit Christus: „Vor allem anderen geht es darum, in Christus zu sein.“
Grußworte zum Stabwechsel kamen u.a. vom philippinischen Bischof Efraim Tendero, dem Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, Probst Dr. Christian Stabenow als Vertreter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, vom württembergischen Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich Heckel sowie dem Generalsekretär des CVJM in Deutschland, Hansjörg Kopp. Unter den rund 600 Gästen waren die frühere thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sowie der ehemalige Bundesgesundheitsministerin Hermann Gröhe.
Bischof Tendero und Hartmut Steeb waren zuvor bereits von der Stadt Bad Blankenburg mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt geehrt worden. Bürgermeister Mike George würdigte das Engagement der Evangelischen Allianz für die thüringische Stadt. Mit Blick auf den anstehenden „Unruhestand“ von Hartmut Steeb zeigt sich George überzeugt, dass die Verbindung zu Bad Blankenburg erhalten bleiben werde.
Über Dr. Reinhardt Schink
Der im Strategischen Management promovierte Betriebswirt Reinhardt Schink, (geb. am 21.05.1965) arbeitete seit 1997 in verschiedenen Management-Positionen im Allianz Konzern. Zusätzlich gründete er 2018 ein Start-Up im Bereich digitaler Geographie-Daten. Bevor Schink im Jahr 2014 die Leitung des Markt Managements bei Allianz GlobalBenefits übernahm, baute er bei Allianz Deutschland im Markt Management das strategische Innovationsteam auf, das u.a. die erste Generation digitaler Produkte implementierte, und verantwortete die Marktanalyse sowie Marktstrategie. Neben Innovation, Geschäftsentwicklung und Kundenorientierung war die betriebliche Altersversorgung ein thematischer Schwerpunkt von Dr. Schink. Er war Mitglied zahlreicher internationaler Beratungsgremien und stellvertretender Vorsitzender des Beirats von AllNet, dem internationalen Netzwerk der Allianz für betriebliche Vorsorge sowie Vorsitzender des Retail Insurance Advisory Councils der European Financial Management Association. Ehrenamtlich engagiert sich Reinhardt Schink seit vielen Jahren im CVJM, sowohl auf lokaler als auch überregionaler Ebene. Seit 2015 ist er stellvertretender Vorsitzender des CVJM Deutschland. Er ist verheiratet mit Miriam Schink, die beiden haben zwei Kinder.
Über Hartmut Steeb
Der Diplom-Verwaltungswirt (FH) Hartmut Steeb (geb. am 29.10.1953) war seit 1. April 1988 Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz; zuvor war Steeb für die Evangelische Landeskirche in Württemberg tätig. In seine 31-jährige Amtszeit fiel u.a. der Zusammenschluss der Evangelischen Allianz im Westen und im Osten Deutschlands mit der Verlagerung des Vereinssitzes ins thüringische Bad Blankenburg, seine Tätigkeit als Generalsekretär bzw. Vorstandsmitglied der Evangelisationsbewegung ProChrist sowie seine Vorstandstätigkeit in der „Koalition für Evangelisation“. Steeb tritt aktiv für den Lebensschutz ein, ist einer der Initiatoren vom jährlichen „Marsch für das Leben“, Vorsitzender des „Treffens Christlicher Lebensrechts-Gruppen“ sowie stv. Vorsitzender des Bundesverbands Lebensrecht. Steeb ist verheiratet mit Angelika Steeb, die beiden haben zehn Kinder und achtzehn Enkelkinder.
Über die Deutsche Evangelische Allianz
Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) versteht sich als ein Bund von Christusgläubigen, die verschiedenen christlichen Kirchen, Gemeinden und Gruppen angehören. Sie hält zu ca. 350 überregionalen Werken Kontakt und wirkt an rund 1.000 Orten in Deutschland mit regionalen Allianzkreisen. In der Evangelischen Allianz pflegen Christen – über ihre Zugehörigkeit zur eigenen Gemeinde hinaus – Gemeinschaft mit anderen Christen aus anderen Denominationen. In den Allianzkreisen, die sich auf Orts- und mitunter auch auf Regionalebene treffen, kann mitarbeiten, wer der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz zustimmt. Geistliches Leitungsgremium ist der Hauptvorstand, dem derzeit 60 Vertreter der evangelikalen Bewegung aus den evangelischen Landeskirchen, Freikirchen, Gemeinschaften und Werken aus verschiedenen Konfessionen angehören. Verantwortlich für die laufende Arbeit ist der Geschäftsführende Vorstand, Erster Vorsitzender Ekkehart Vetter, der im Hauptberuf Präses des Mülheimer Verbands Freikirchlicher Evangelischer Gemeinden ist. Generalsekretär ist Dr. Reinhardt Schink.

Montag, 3. Juni 2019

Allianz-Zukunftsforum 31. Oktober bis 2. November in Hannover

Liebe Schwestern und Brüder,
beigefügt senden wir Ihnen die Einladung zum Zukunftsforum der Deutschen Evangelischen Allianz, dessen Durchführung der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz beschlossen hat. Die Überlegungen hatten ein Treffen Junger Leiter im vergangenen Jahr zum Ausgangspunkt. Es soll in diesem Jahr aber zugleich auch den sonst üblichen Allianztag am letzten September-Sonntag in Bad Blankenburg ersetzen. Aber lesen Sie selbst die Einladung mit den Erläuterungen, die im Blick auf die Übung unter jungen Leitern in Du-Form geschrieben ist. Bitte kommen Sie nach Hannover, melden Sie sich so schnell als möglich an: https://www.ead.de/anmeldung-zukunftsforum-2019/.
Wir freuen uns auf Sie!

Noch einmal - für die Deutsche Evangelische Allianz -
Ihr

Hartmut Steeb

Dienstag, 22. Januar 2019

Intensive Beteiligung an vielen Orten während Allianzgebetswoche

Wachsende Priorität des gemeinsamen Gebetes ist landesweit erkennbar

Zum 173. Mal fand 2019 die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz in Deutschland und gleichzeitig vielen Ländern Europas statt. Für dieses Jahr hatte die Spanische und Portugiesische Evangelische Allianz die Textvorlagen zur Allianzgebetswoche erarbeitet. Unter dem Thema "Einheit leben lernen" trafen sich in der zurückliegenden Woche an ca. 1.000 Orten in Deutschland etwa 300.000 Teilnehmer zu Allianz-Gebetsveranstaltungen - in immer vielfältiger werdenden Formen, noch internationaler und multikultureller als in den Vorjahren und mit mehr Beteiligung von Christen unterschiedlichster Nationen und Backgrounds, überwiegend aus dem evangelischen Bereich. Auch die zunehmende Beteiligung von katholischen Geschwistern an den Allianzveranstaltungen wurde beobachtet. An einzelnen Orten wirkten auch Christen aus neuapostolischen Gemeinden mit. Aus vielen örtlichen Allianzen wurde zudem von besonders intensiven Gebetsveranstaltungen mit gesunkenem Altersdurchschnitt berichtet.
Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, fasste in seiner Rückschau zusammen, dass die Gebetswoche der Evangelischen Allianz „mancherorts eher eine liebenswerte alte Dame, durchaus in die Jahre gekommen“ sei, aber andernorts frisch, ideenreich und innovativ wirke. Ihn freue sehr, dass es neben den guten traditionellen Gebetsabenden auch viel Neues gäbe wie Jugendgebetsabende, nicht selten „in cooler Location“, ein Gebetsflashmob im Zentrum von Bremen, einen Tag lang kontemplatives Gebet in einem Bauwagen in Mülheim an der Ruhr („Eine Stunde in der Stille. Mit Gott im Dialog. In einem Bauwagen.“), eine „Kindergebetsparty“ z. B. in Frankfurt/Main, ein 24-Stunden-Gebet & Worship (z.B. in Nürnberg) und eine Kundgebung für Religionsfreiheit in der fränkischen Metropole. Dazu kämen immer häufiger Gebetsversammlungen außerhalb der kirchlichen Räumlichkeiten, z.B. in Krankenhäusern, Rathäusern, Senioreneinrichtungen und vielerorts auch Gebetskonzerte. Sein Eindruck: „Gerade, wo man neue und vielleicht ungewohnte Formen findet, wo man junge Leute in die Planung und Umsetzungsverantwortung mit einbezieht, gewinnt man auch neue Leute, die mit beten.“ Er stellt dankbar fest: „Allianz ist generationsübergreifend, wird tendenziell jünger, es existiert wachsendes zwischengemeindliches Wohlwollen füreinander und das gemeinsame Gebet in sehr unterschiedlichen Formen ist weiterhin ein gutes Zukunftsmodell“.
Das macht uns viel Mut“, so Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz bei seinem ersten Fazit direkt nach der Gebetswoche „Wir sind in der Evangelischen Allianz von Anfang an auch eine Gebetsbewegung. Das wurde wieder neu sichtbar. Die Einheit der Christen ist dabei ein zentrales Thema. Gemeinsames Handeln setzt Einigkeit und gemeinsames Beten voraus. Ich bin bewegt von der Intensität, Ernsthaftigkeit und Freude, mit der an vielen Orten im Land zusammen gebetet und Einheit gefeiert wurde. Christen beten miteinander. Es ist eine Wucht zu sehen und zu erleben, dass eines der großen Allianzziele nicht Theorie, sondern Praxis ist: Gemeinsam Glauben, miteinander beten. Wenn Menschen fragen: ‚Was bringt beten?‘ antworte ich: sehr viel, weil Gott Wunder tun kann. Aber das Gebet hat auch eine innere Wirkung: Wer miteinander betet, tut sich schwerer, sich anschließend miteinander zu streiten."
Die Gebetstreffen seien gleichzeitig auch eine Schulungswoche zum Allianzthema Einheit gewesen. „Wir betonen das Gemeinsame, dann verliert das Trennende seine Kraft“, so Steeb. „Je näher Menschen zu Jesus kommen, desto näher kommen sie auch einander“. Steeb, der im Laufe des Jahres 2019 in Ruhestand tritt, hat 31 Jahre auch die Allianzgebetswochen mit vorbereitet und mit gestaltet. In diesem letzten von ihm verantworteten Durchgang sei ihm in besonderer Weise das Geschenk dieser Gebetswoche deutlich vor Augen gestanden. Nach seiner Kenntnis gäbe es mit Ausnahme der sonntäglichen Gottesdienste und kirchlicher Wallfahrten keine andere jährlich stattfindende kirchliche Veranstaltungsreihe, die schon 1846 beschlossen und seit 1847 ununterbrochen gefeiert werde. Darauf müsse man weder stolz noch arrogant werden, dürfe es aber auch mit großer Dankbarkeit zur Kenntnis nehmen.
Steebs Nachfolger, der designierte Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink, predigte zu Beginn der Gebetswoche in Hildesheim und wirkte bei einem Empfang der Stuttgarter Evangelischen Allianz im Zusammenhang mit der Abschlussveranstaltung in Stuttgart mit. Dabei sagte er zum Auftrag der Christen: „Wir bauen gemeinsam Gottes Reich und nicht unsere eigenen kleinen Fürstentümer.“ Aufgrund dieser Perspektive könnten Christen gemeinsam beten „Dein Reich komme“ und „dann zurück an den Bauabschnitt gehen, an den Gott uns gestellt hat“.
Der Vorsitzende der württembergischen Christus-Bewegung und Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz, Dekan Ralf Albrecht, fasste sein Eindrücke auf Facebook so zusammen: „Christen finden zusammen. Super Impuls. Urmutter dieses Impulses? Die Allianzgebetswoche!! 8 Tage gemeinsames Gebet seit über 150 Jahren. Und so vielfältig!! Lieder - Gebete pur! Musik - Gebet pur. Und Fürbitten und Dank und viel mehr. Tolles Konzept. Beten at its best. Wie die ganze Allianzgebetswoche eben. Vielfältig. Weltweit. Jesus zentriert. Gebetsmotivierend. Und vor allem eins: Christen zusammen bringen. Das Original - seit 1846. Die haben weltweite Ökumene erfunden. Toll, nach so langer Zeit ein ganz kleiner Teil davon sein zu dürfen!“

Uwe Heimowski, politischer Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz sieht den Schlüssel für die Einheit der Christen „in der gemeinsamen Ergriffenheit, im gemeinsamen Staunen, im Erkennen, dass wir – sündige, eingeschränkte, fehlbare – Menschen, doch vor dem einen und einzigen Gott stehen. Vor dem Schöpfer des Himmels und der Erde, vor dem Erlöser der Menschheit, vor dem Richter, der am Ende Gerechtigkeit und Frieden schaffen wird.“

Donnerstag, 10. Januar 2019

Allianzgebetswoche 2019: „Einheit leben lernen als Vermächtnis“

Die Gebetsbewegung der Evangelischen Allianz startet mit dem Herzenswunsch von Jesus
Christen sollen zusammenfinden und sich mit Wertschätzung begegnen. Das war der Herzenswunsch von Jesus vor seinem Tod, so Dr. Reinhardt Schink aus München, designierter Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Dieses kostbare Vermächtnis müsse aber immer wieder neu gelebt werden. „Einheit leben lernen“ sei deswegen auch das Programm für die Allianzgebetswoche 2019.
Bei der Sendereihe des ERF Plus „Beten bringt’s“ ist am 10. Januar 2019 ein Vorgeschmack auf diese besondere Woche, die international zum 173. Mal am 13. Januar wieder startet, zu erleben: https://www.erf.de/index.php?module=900&snr=218123&reset=1Gast in der heutigen Sendung des ERF bei Ingrid Heinzelmaier ist Dr. Reinhardt Schink aus München mit Impulsen zur Allianzgebetswoche 2019.
Für den amtierenden Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Hartmut Steeb, ist das gemeinsame Gebet nach wie vor ein Pulsschlag der Gemeinde„Wir werden nicht müde, das zentrale Thema der Evangelischen Allianz, Gebet und Einheit der Christen, von allen Seiten zu beleuchten, nach allen Seiten zu bedenken, nach allen Regeln der Kunst davon zu reden. Denn das Thema Einheit der Jünger Jesu ist und bleibt das Hauptthema der Evangelischen Allianzbewegung, weltweit und in Deutschland. Es ist uns in die Wiege gelegt. Mehr noch: Es entspringt dem Wollen und Willen von Jesus Christus selbst.“ so Steeb.
Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, erinnert – auch im Zusammenhang mit dessen 250.Todestag in diesem Jahr – an Gerhard Tersteegens bekanntes Gebet: „Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten. Gott ist in der Mitte, alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge“. Mit diesem Liedvers ruft er die örtlichen Allianzgemeinden zu einer regen Beteiligung an der Allianzgebetswoche auf - „um Jesu Willen, dessen Herzensanliegen die Einheit seiner Jünger ist, ‚damit die Welt glaube‘“, so Vetter.
Die Deutsche Evangelische Allianz stellt umfangreiches Vorbereitungsmaterial für die Gebetsveranstaltungen bereit, die vom 13. – 20. Januar 2019 unter dem Titel „In Einheit leben lernen“ stattfinden wird https://allianzgebetswoche.de. Die Gebetswoche wird deutschlandweit in ca. 1000 örtlichen Allianzgruppen durchgeführt. Eine Übersicht zu örtlichen Evangelischen Allianzen in Deutschland findet sich auf der Seite https://ead.de/ortsallianzen/