Sonntag, 14. Februar 2021

Dranbleiben: Wir beten weiter

 Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,

 
Was macht die Evangelische Allianz aus? Was ist ihre DNA? Im letzten Rundbrief habe ich schon ein wesentliches Merkmal ihrer Identität genannt: Sie ist von Anfang an eine Gebetsbewegung – weil Gott sie dazu berufen hat. Gebet ist eine Säule der Evangelischen Allianz.

Weil wir für gemeinsames Beten stehen, ermutigen wir, dies täglich - gern 2021 um 20:21 Uhr - zu tun. Und wir beten sonntags um 20:21 Uhr online im deutschlandweiten Allianz-Gebet. Herzliche Einladung! In knapp 40 Minuten hören auf einen kurzen biblischen Impuls, teilen Gebetsanliegen und beten zusammen in kleineren Gruppen (Breakout-Rooms). Wir freuen uns, wenn Sie noch dazu kommen. Weitere Informationen und die Einwahldaten gibt es hier.

Der virtuelle Raum ist für alle, die das möchten, bereits ab 20:10 Uhr geöffnet, um sich noch etwas miteinander bekannt zu machen oder noch ein wenig miteinander "zu plaudern"...

Zusätzlich besteht auch nach dem Gebet die Möglichkeit, mit mir ins Gespräch zu kommen. Gerne beantworte ich Fragen rund um die Evangelische Allianz und höre auf Ihre Impulse. Ich freue mich auf den virtuellen Austausch mit Ihnen im Anschluss an unser Gebetstreffen. 
 
Wofür steht die evangelische Allianz noch? Welche Berufung hat Gott ihr gegeben? Mehr dazu in den kommenden Newslettern.

Ihr
Dr. Reinhardt Schink

Mittwoch, 27. Januar 2021

20:21-Uhr-Gebet

Gebet ist eine "Säule" der Evangelischen Allianz. Sie ist weltweit von Anfang an eine Gebetsbewegung – weil Gott sie dazu berufen hat. Weil wir diese Berufung auch heute noch leben, war es uns wichtig, dass auch in diesem Jahr wieder eine Allianzgebetswoche stattfindet. Manche Planänderung war notwendig. Es war anstrengend, die „Extra-Meile" zu laufen. Aber rückblickend können wir nur dankbar bekennen, dass sich der Einsatz gelohnt hat.

 
Aufgrund der Umstände und Hygiene-Maßnahmen wurde häufig in kleinen Gruppen oder zu Hause gebetet, anstatt in größeren Versammlungen. Dennoch haben wir so viel dankbare Resonanz erhalten, wie selten zuvor. Danke dafür, denn dies ermutigt und erfreut uns sehr! Wir glauben und bitten im Gebet, dass wir diese besondere geistliche Verbundenheit, die in der diesjährigen Allianzgebetswoche zum Ausdruck kam, behalten und weiterführen können. Denn sie stärkt uns, ermutigt einander und ist sichtbarer Ausdruck einer geistlichen Realität: Wir sind eins – mit unserem HERRN und untereinander. Egal, was kommt.
 
Deshalb greifen wir gerne den Impuls aus den zahlreichen Rückmeldungen zur Allianzgebetswoche auf und bieten an jedem Sonntag um 20:21 Uhr ein deutschlandweites gemeinsames Online-Gebet an (per Zoom - siehe unten). Herzliche Einladung!
 
Bleiben Sie gesegnet und ein Teil unserer großen, deutschlandweiten Gebetsgemeinschaft,
 
Ihr
Dr. Reinhardt Schink

Dienstag, 19. Januar 2021

175. Allianzgebetswoche beendet und Staffelstab an die Gebetswoche für die Einheit der Christen übergeben

 Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) blickt dankbar auf die gestern beendete und seit 1847 jährlich und weltweit Anfang Januar stattfindende Allianzgebetswoche zurück, die „mit großem Ideenreichtum und in einer unglaublichen Vielfalt“ in zahlreichen örtlichen Allianzen durchgeführt wurde. Dies geschah vor allem digital, aber auch in Präsenzgebetstreffen unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Weil nach Meinung des Generalsekretärs der EAD, Dr. Reinhardt Schink, „Gebet gerade jetzt nötiger denn je“ sei, wollte die EAD trotz Corona im Vorfeld nicht auf die Durchführung der Gebetswoche verzichten und gab den Orten zahlreiche Hilfestellungen, um das gemeinsame Allianz-Gebet auch ohne den üblichen Ablauf durchführen zu können.

 

Wenngleich die aktuellen Entwicklungen vielerorts noch ein äußerst kurzfristiges Umplanen erforderten und manche Ortsallianzen ihre Gebetswoche als Präsenztreffen darum kurzerhand auf den Frühsommer verlegten, wurden dennoch viele alternative Treffen und virtuellen Gebetszusammenkünfte mit großem Engagement und oftmals außergewöhnlicher Kreativität organisiert. Es wurde eine Gebetswoche für Jung und Alt, mit live übertragenen Kinderveranstaltungen und Jugendgottesdiensten, mit Gebetskonzerten und -Spaziergängen, Zoom-Gebetsmeetings sowie zahlreichen Live-Streams aus vielen Orten und Gemeinden. Jüngere halfen Älteren bei der Nutzung der technischen Möglichkeiten, um auch ihnen eine Teilnahme an den Live-Streams oder bei Telefon- und Videokonferenzen zu ermöglichen. Dadurch konnten sich auch Einzelpersonen am gemeinsamen Gebet beteiligen. Das biblische Wort von Jesus Christus „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich mitten unter ihnen“ habe durch Corona eine ganz neue Bedeutung gewonnen und stellte besonders für die kleinen Zusammenkünfte in diesem Jahr eine besondere Segensverheißung dar, so Schink.

 

Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der EAD, fasst zusammen: „Es ist gut und richtig, miteinander zu beten. Nicht nur zur Allianzgebetswoche, sondern auch darüber hinaus. Daher freut mich besonders, dass wir die zwei Gebetswochen im Januar, die seit vielen Jahren eng nebeneinander liegen und in denen Christen - bisher sauber getrennt in zwei verschiedene Wochen - um Einheit beten, symbolisch durch die Weitergabe eines ‚Staffelstabes‘ miteinander verbinden und damit eine zukünftig stärkere Vernetzung dokumentieren konnten.“ Bei der sinnbildlichen Stabübergabe am 16. Januar im Berliner Dom sagte er weiter: „Wir sind als Evangelische Allianz in Deutschland die erste Runde gelaufen, und nun kommt die zweite Runde, die Gebetswoche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Wir wollen bewusst das Gemeinsame unseres Glaubens betonen - es ist die Mitte Jesus Christus.“ In Bezug auf das Symbol des Fisches in der alten Kirche, das damals ein Geheimzeichen für Jesus Christus gewesen sei, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Erzpriester Radu Constantin Miron, bei der Übernahme des Staffelstabs, die einen Fisch und ein Kreuz zugleich darstellte: „Diesem Jesus widmen wir unsere Gebetswochen“.

 

Dr. Reinhardt Schink äußerte im Rückblick: „Es war eine erfüllte und gesegnete Zeit. Wegen vieler Planänderungen war sie arbeitsintensiv in der Vorbereitung und herausfordernd in der Durchführung. Aber weil unser HERR dabei war, gibt es sehr viel Grund zur Dankbarkeit. Als das Thema "Lebenselixier Bibel" beschlossen wurde, ahnte niemand, wie aktuell dieses sein würde. Wir brauchen dieses "Lebenselixier" so dringend. Trotz Corona kam dieses "Lebenselixier" zu den Menschen. An vielen Orten erlebten wir auch, dass Gebet und Evangelisation keine zwei getrennten Welten sind. Beides gehört zusammen und gerade jetzt sind die Menschen sehr offen für Gebet.“