Donnerstag, 3. Dezember 2020

Gemeinsames Gebet zur Allianzgebetswoche? Kann man das – und darf man das?

Immer wieder erreicht uns in diesen Tagen die Frage: Wird es die Allianzgebetswoche geben? Kann sie stattfinden? Wie sollen wir das planen? Man könnte sogar noch grundsätzlicher fragen: Gemeinsames Gebet zur Allianzgebetswoche? Kann man das – und darf man das?

 
Sicher, man kann, darf und soll. Jesus ermutigt uns immer wieder zum vertrauensvollen Gespräch mit unserem Vater im Himmel. ER legt große Verheißungen auf das gemeinsame Beten, denn wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist ER mitten unter ihnen (siehe Matth. 18:20). Was für eine Zusage: Der lebendige Gott, der Schöpfer des gesamten Universums und unser wiederkommender HERR, wird selber Teil unserer Gebetsgemeinschaft sein! Das ist die Hauptsache und ein Versprechen, das durch nichts übertroffen werden kann. Deshalb freue ich mich auf die Allianzgebetswoche und alle weiteren Gebetstreffen, denn dort treffe ich Jesus!
 
Sicher, die großen Eröffnungs- und Abschlussgottesdienste der Allianzgebetswoche waren immer bewegend. Mit so vielen Geschwistern dicht an dicht zu sitzen und gemeinsam Gott anzubeten, ist etwas Schönes und gibt ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft. Aber das Gefühl ist nicht das Entscheidende, sondern seine Gegenwart. Gott geht es nicht um große Zahlen, sondern um die zwei oder drei, die IHN gemeinsam suchen.

Sicher, ER ist gegenwärtig. Im virtuellen Raum ebenso wie bei der persönlichen Gebetsgemeinschaft. Gott sei Dank dafür. Deshalb ermutigen wir dazu, kreativ zu sein und viele unterschiedliche Formen zu entwickeln, wie das gemeinsame Beten stattfinden kann.  So sehr wir die bisherige Art der Durchführung der Allianzgebetswoche liebgewonnen haben, so wenig lassen wir uns vom gemeinsamen Beten abhalten, wenn wir in diesem Jahr nicht in der gewohnten Anzahl an einem Platz zusammenkommen können. Dann beten wir eben dezentral an mehreren Stellen. Aber wir beten. Gemeinsam. Denn ER selber hat verheißen, dabei zu sein. Und darum geht es: ER ist in unserer Mitte und um IHN versammeln wir uns, selbst, wenn wir nur zu zweit oder zu dritt sein könnten. ER ist dabei.

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