Donnerstag, 6. August 2020

Die Allianz lebt! Trotz Corona-Einschränkungen, vor Ort und per Livestream

Mit einem Gottesdienst in der historischen Konferenzhalle im Evangelischen Allianzhaus ging am Sonntag die „etwas @ndere Allianzkonferenz“ zu Ende. Infolge der derzeitigen Corona-Vorschriften fand sie erstmals in hybrider Form statt.
Die Hauptveranstaltungen waren gleichzeitig vor Ort und im Internet zu verfolgen. Über 200 Besucher nahmen am Abschlussgottesdienst in der Halle teil. Die Angebote im Internet wurden rege genutzt. „Auf diese Weise haben wir mehr Menschen erreicht, als bei den vorigen Konferenzen“, sagte Christopher Dehn, der für das spezielle Online-Jugendprogramm Verantwortung trug. Die meisten Aufrufe im Internet hatte ein Konzert der Outbreakband und das Theaterstück zur Gründerin der Konferenz „Anna von Weling – eine Frau mit Vision“ am Eröffnungsabend. Die Hauptveranstaltungen sind noch eine Weile im Internet abrufbar unter https://www.allianzkonferenz.de/livestream/. Sie wurden von verschiedenen Arbeitskreisen der Evangelischen Allianz, wie dem Arbeitskreis Soldaten, Frieden und Versöhnung, Frauen, Politik und PerspektivForum Behinderung gestaltet und boten einen abwechslungsreichen Einblick in die Vielfalt und Weite der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD).
Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der Bewegung, fasste zusammen: „Die Allianz lebt! Trotz Corona-Einschränkungen, vor Ort und per Livestream. Viele Mitarbeiter haben mit Engagement und innovativer Schaffenskraft ein Programmangebot für unterschiedliche Generationen auf die Beine gestellt. Und die Allianzkonferenz lebt auch und gerade durch viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit Herzblut auch in diesem Jahr wieder mit eingebracht haben“. Auch EAD-Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink zeigte sich dankbar im Rückblick auf die zurückliegenden Tage und zuversichtlich im Ausblick auf die künftige Zeit: „Gottes Friede umgibt uns; seine Liebe durchdringt und erneuert. Darum bringt er selbst auch neues Leben in alles, was trocken oder verbittert ist. Wir glauben – auch für die Evangelische Allianz: Seine Liebe kommt mit uns ans Ziel – weil er selbst der Herr der Geschichte ist.“ Die 125. Allianzkonferenz wird im kommenden Jahr als Jubiläumskonferenz vom 28. Juli bis 1. August  in Bad Blankenburg stattfinden.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Herausforderungs angenommen - "Die @ndere Allianzkonferenz" und die örtlichen Evangelischen Allianzen

Liebe Geschwister und Freunde,

Herausforderung angenommen - „Die etwas @ndere Allianzkonferenz“ ist die Alternative zu unserer „gewohnten Konferenz“ in Bad Blankenburg. Dazu möchten wir heute herzlich einladen unter dem Motto „Mach das Beste aus dem Sommer daheim“. Jeder kann teilnehmen! Man muss dazu nicht nach Bad Blankenburg kommen, denn die Konferenz wird sowohl live vor Ort als auch live im Internet zu erleben sein.

Einladen zum Public Viewing - Das ist eine wunderbare Chance, Allianz auch daheim zu leben. Die Ortsallianzen sind eingeladen, eine gemeinsame Public Viewing-Veranstaltung zu planen. Das Programm kommt aus Bad Blankenburg, vor Ort wird für das Umfeld und gute Gemeinschaft gesorgt. Vielleicht ein Grillabend? Wer es nicht so groß planen möchte, der hat die Möglichkeit, Geschwister aus der Nähe zu einem gemütlichen Abend zuhause einzuladen. So wird Allianz ganz persönlich gelebt. Das ist eine gute Gelegenheit, endlich mal etwas persönlicher mit den Allianzgeschwistern im Ort in Kontakt zu treten. Besonders geeignet sind dafür der Mittwochabend, 29. Juli mit dem Preview auf das Theaterstück und der Samstagabend, 1. August mit dem generations-übergreifenden Gebetsprogramm.
Bitte beachten Sie dabei die Abstandsregelungen und Corona-Hygienebestimmungen, die im jeweiligen Bundesland gelten!

Mit folgendem Link gibt es weitere Informationen, auch zum möglichen Public Viewing und das aktuelle Programm als Download www.allianzkonferenz.de/programm/.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhardt Schink

Montag, 29. Juni 2020

Inmitten aller Erschütterungen von Jona lernen

Was für eine Zeit: Wir erleben offensichtliche Erschütterungen und gleichzeitig auch eher im Verborgenen ablaufende Umbrüche. Beides verändert unser Leben. Ein tiefsitzendes Lebensgefühl der Verunsicherung prägt bereits heute unseren Alltag und gleichzeitig werden neue Regeln des Zusammenlebens unsere Gesellschaft auch zukünftig wesentlich beeinflussen.
 
Was für eine Aufgabe: Wie Jona sind wir dazu berufen, in unserer Gesellschaft für das Wort Gottes einzutreten. Zeuge dafür zu sein, dass Wahrheit mehr als nur ein philosophisches Konstrukt oder persönliche Ansichtssache ist. Von Jona lernen, dass Weglaufen oder Wegducken keine Alternativen sind. Mit Jona erstaunt feststellen, dass es bei Gott weder hoffnungslose Fälle noch ausweglose Situationen gibt. Sein Arm ist nicht zu kurz zum Helfen. Sein Wort hat die Kraft zu verändern. ER schenkt gerne einen Neubeginn, denn ER ist der Liebhaber des Lebens. Davon sollen wir in Wahrheit, Weisheit und Liebe reden.
 
Was für eine Zumutung: Alles ist so durcheinander gewürfelt, dass wir genug damit beschäftigt sind, unser eigenes Leben wieder zu sortieren und alle Gemeindeaktivitäten wieder neu zu starten. Und zusätzlich nun auch noch zu Themen eine Position beziehen, bei denen einem der Zeitgeist und gesellschaftliche Gegenwind ordentlich um die Ohren bläst? Auch Jona war keineswegs begeistert, aber schließlich gehorsam. Dies eröffnete den Bürgern von Ninive neue Lebensräume und er selber lernte Gott viel tiefer kennen.
 
Deshalb bin ich überzeugt, dass Christen sich nicht ins Private oder in einen religiösen Elfenbeinturm zurückziehen dürfen. Sondern gerade in Zeiten von Erschütterungen und großen Umbrüchen sollen wir Rechenschaft geben von der Hoffnung, die in uns ist. Dazu gehört, sich am gesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen und durch gelebte Nächstenliebe viele Hoffnungszeichen zu setzen. Dieser Newsletter ermutigt und befähigt zu beidem; gerade auch bei politisch heißen Eisen wie dem Gesetz zum Verbot von Konversionsbehandlungen.
 
Vielen Dank für alle Verbundenheit!

Ihr
Dr. Reinhardt Schink

Mittwoch, 20. Mai 2020

Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,

„Denksteine“ aufrichten

Das Volk Israel stand am Jordan. Sie hatten die Größe Gottes bei der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten erlebt. Die lange Zeit der Wüstenwanderung hatte sie gelehrt, dass die eigenen Wege zum vermeintlichen Glück nicht ins gelobte Land führten. Anstatt eines Lebens in Fülle mussten sie in einer unwirtlichen Umgebung ums Überleben kämpfen. Und doch erlebten sie die gnädige Fürsorge ihres Gottes. Trotz ihres Ungehorsams war ER bei ihnen und stand in Treue zu seinen Verheißungen.
Und nun war vor ihnen der Jordan und am anderen Ufer lag das verheißene Land. Obwohl der Jordan Hochwasser führte, konnten sie auf wundersame Weise den Fluss trockenen Fußes überqueren. Sie nahmen aus dem Bachbett 12 Steine als „Denksteine“ zur Erinnerung mit (vgl. Josua 4). Vor ihnen lag die stark befestigte Stadt Jericho, die sie dann durch ein Wunder werden einnehmen können. Danach würde ein mühsamer Kampf beginnen, um die restlichen Gebiete zu gewinnen.

Mir scheint, dass unsere heutige Lage viele Parallelen zu der damaligen Situation hat. Einiges liegt auf der Hand, anderes ist weniger offensichtlich. Beispielsweise überlesen wir leicht die Episode mit den 12 Denksteinen. Aber wäre es nicht auch an der Zeit, wie die Israeliten solche "Denksteine" aufzurichten? Natürlich, die Herausforderungen in Verbindung mit Corona werden uns noch lange begleiten. Mancher „Kampf“ wird uns noch bevorstehen. In Allem benötigen wir das Handeln und Eingreifen Gottes. In Manchem sogar Wunder.
Trotzdem dürfen wir inmitten aller bevorstehenden Aufgaben zur Bewältigung der Krise und im Angesicht aller Umbrüche uns die vielfältigen Geschichten der Treue unseres großen Gottes erzählen. Aller Unsicherheit setzen wir das Bekenntnis entgegen, dass "Gottes Arm nicht zu kurz zum Helfen ist" (Jesaja 59,1). In dem Maße, in dem wir unsere Knie vor unserem wiederkommenden Herrn beugen, können wir ebenso seine guten Verheißungen über uns und unserer Welt proklamierend beten. Wir dürfen uns gegenseitig mit Zeugnissen der Dankbarkeit ermutigen. All dies sind solche "Denksteine", die uns daran erinnern, dass wir in der Hand unseres lebendigen Gottes stehen, der Himmel und Erde geschaffen hat.

Mit diesem Newsletter wollen wir beginnen, solche „Denksteine“ aufzurichten, die uns selbst ermutigen und auch ein Zeugnis für unsere Gesellschaft sind. Petrus fordert uns auf, allezeit Rechenschaft von der Hoffnung zu geben, die in uns ist (1. Petr. 3,15). Die christliche Hoffnung ist nicht ein naives Wishful-Thinking, sondern Realismus pur, weil ihr Fundament zuverlässig ist. Sie gründet sich auf denjenigen, der treu zu seinem Wort steht und dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist.

Diese Botschaft sind wir unserer Gesellschaft schuldig. Gleichzeitig ist die Hoffnung der Schlüssel zum Herzen unserer Mitmenschen. Darum ist dieser Newsletter auch der Startpunkt zu einer ganz besonderen Mut-Mach Aktion, diese Hoffnung auf eine ganz einfache Art zu teilen (s.u.). Lassen Sie sich überraschen!

Vielen Dank für alle Verbundenheit!
Ihr

Dr. Reinhardt Schink






GUTE NACHRICHT: GUTE ZUKUNFT!
Atemschutzmasken als Mut-Mach Aktion für Gemeinden


Im Netzwerk der EAD bieten wir verantwortlichen Pfarrern und Leitern in Kirchen, Gemeinden, örtlichen Allianzen, Werken und Verbänden - kostenlose Atemmasken in guter Qualität zur Bestellung in größerer Stückzahl (ab 50 Stück) an. Ermöglicht wird dies in Kooperation mit der Dr. Wandel-Stiftung. Das Besondere: Die Atemmasken werden in einer ansprechend gestalteten Verpackung geliefert, die mit einem kurzen mutmachenden Satz sowie einem Bibelvers bedruckt ist. So eignet sich die verpackte Atemmaske als niederschwelliger Einstieg in Gespräche über den Glauben und zur Einladung in einen Gottesdienst. Gemeindemitglieder können mehrere Masken geschenkt bekommen: Eine, um selber guten Gewissens wieder an einem Präsenz-Gottesdienst teilnehmen zu können, und weitere, um Nachbarn etc. einzuladen. Die Pfingstgottesdienste sind hierfür ein hervorragender Startpunkt. Die Aktion wird aber auch danach noch weiterlaufen. Bestellen Sie einfach hier die gewünschte Anzahl: versand@ead.de




"Gemeinsam vor Pfingsten"
Deutschlandweit, dezentral & zeitgleich

Im Anschluss an die Aktion "Deutschland betet gemeinsam" kam die Frage auf: wie wäre es, wenn sich kurz vor Pfingsten Christen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum zu einem Online-Gebetstreffen verbinden würden? Vor Pfingsten versammelten sich einst die Jünger im Obergemach und warteten auf den Heiligen Geist. Am 28. Mai 2020 wollen wir die Kirchen und Orte des Gebets neu mit Lobpreis und Gebet füllen. Seien Sie live dabei - Beginn 19:00 Uhr.



gemeinsamvorpfingsten.org

Immer noch aktuell: Gebetsaufruf 20:20 Uhr
Jetzt mit weiteren Gebetsanliegen:

Trotz der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen ist die Corona-Krise noch nicht überwunden. Die Gebetsanliegen sind daher nach wie vor aktuell. Das Gebet ist so wichtig wie zu Beginn der Pandemie.
Deshalb wollen wir weiterhin beten und gemeinsam „Denksteine“ des Glaubens zusammentragen:
Gott dafür danken, wie Er uns bislang geführt und in Allem bewahrt hat,
Gott anbeten, denn Er ist treu und unser liebender Vater im Himmel, der alles in Händen hält,
unsere Knie vor dem Herrn der ganzen Welt beugen und Ihm unsere Schuld bekennen. Unsere persönliche - aber auch stellvertretend die Bereiche nennen, in denen Sein Wille nicht die Richtschnur des Denkens und des Handelns ist,
bekennend Gottes gute Verheißungen über unserem Leben und dieser Welt beten.




Gebet im ganzen Land 20:20 Uhr

„Die etwas @ndere Allianzkonferenz“ 2020

29. Juli - Evangelisches Allianzhaus Bad Blankenburg & online
Evangelisches Allianzhaus ist nach Corona-Lockdown wieder eröffnet

> mehr Informationen

Gebetsfreizeit der "etwas @nderen Allianzkonferenz" 2020

29. Juli - Evangelisches Allianzhaus Bad Blankenburg
Wir beten gemeinsam in Bad Blankenburg - sind Sie dabei?

> mehr Informationen
„Die etwas @ndere Allianzkonferenz“
29. Juli bis 2. August 2020

Die Alternative zur 125. Allianzkonferenz 2021 in Bad Blankenburg wird in diesem Jahr „Die etwas @ndere Allianzkonferenz“ der EAD sein. Da die jährlich stattfindende Großveranstaltung aufgrund der aktuellen behördlichen Verordnungen auf das kommende Jahr verschoben werden musste, wird es vom 29. Juli bis zum 2. August 2020 ein alternatives Programm geben. Sowohl für die örtliche Allianz per Livestream als auch für Urlauber im thüringischen Bad Blankenburg.
Jeweils morgens und abends wird in der historischen Konferenzhalleund im Evangelischen Allianzhaus eine Veranstaltung mit Musik, Bibel-Aktionen und wertvollen Impulsen aus der EAD stattfinden. Bei den Präsenzveranstaltungen in Bad Blankenburg halten wir selbstverständlich die geltenden Sicherheitsvorschriften ein. Diese verhindern zwar in diesem Jahr die Durchführung der Allianzkonferenz im bewährten Stil. Aber trotzdem haben wir mit dem Format „Die etwas @ndere Allianzkonferenz" ein Format entwickelt, bei dem die lebendige Gemeinschaft der Christen in Deutschland – ob online oder vor Ort – trotzdem möglich ist. Die Eckpunkte stehen und die Detailplanung läuft. Seien Sie dabei und nutzen Sie die Chance für ihre Ortsallianz!
Weitere Infos, die ständig aktualisiert werden, finden Sie auf der Webseite der Konferenz. Bei Fragen / für Ihre Anmeldung in Bad Blankenburg erreichen Sie Constanze Reussmann telefonisch unter 036741-21 203 oder per E.Mail.

Noch ein Veranstaltungstipp
Webinar am 27. Mai: Versammlungen über Zoom professionell vorbereiten und durchführen

Videokonferenzen sind mittlerweile verbreitet und schnell aufgesetzt. Aber die Durchführung bei mehr als 15 Teilnehmern und die Beachtung vereinsrechticher Vorgaben bei offiziellen Sitzungen ist nicht trivial. Profitieren können wir vom Know-How und den Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung der ERF Mitglieder-Versammlung durch ERF-Medien mit Dr. Jörg Dechert:
"Viele positive Rückmeldungen sowie Anfragen von Vertretern befreundeter Werke haben mich darin bestärkt, unser erarbeitetes Know-How und unsere Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung einer solchen Online-Versammlung mit anderen zu teilen. Denn viele Organisationen, Verbände und Gremien stehen vor ähnlichen Herausforderungen und ich denke, als ERF sollten wir auch andere mit unseren Erfahrungen unterstützen. Deshalb werden wir - in Abstimmung mit Dr. Reinhardt Schink, Generalsekretär der EAD - am 27. Mai ein entsprechendes Zoom-Webinar für Verantwortliche in Organisationen, Verbänden und Gremien anbieten. Mehr Informationen und den Link zur kostenlosen Registrierung findet Ihr hier." - so Dr. Jörg Dechert. Herzliche Einladung zu diesem spannenden Webinar auch von unserer Seite!


"Denkstein" Dankbarkeit

In dieser anstrengenden und herausfordernden Zeit nehmen wir dennoch Gottes Fürsorge und seine Versorgung wahr, auch durch Sie.
Dafür sind wir von Herzen dankbar!
Bleiben Sie gesegnet und behütet. Und kommen Sie einmal im Evangelischen Allianzhaus vorbei!

Dienstag, 21. April 2020

Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Freunde und Beter,

etwa eine Million Christen weltweit beteiligen sich schätzungsweise an der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“, die in diesem Jahr vom 24. April bis 23. Mai stattfinden wird. https://30tagegebet.de/ Im deutschsprachigen Raum ist das Gebetsheft zur Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ in zwei Versionen erschienen: Neben der Ausgabe für Kinder und Familien gibt es auch eine Standardausgabe für Erwachsene. Gerne können Sie diese bei uns bestellen.

Vielleicht kennen Sie längst die Geschichte dieser Aktion
: bei einer Gebetskonferenz vor 27 Jahren erkannten es Verantwortliche und Mitarbeitende in der Missionsarbeit im Mittleren Osten als ihren Auftrag, ganz konkret für die islamische Welt zu beten. Gleichzeitig wollten sie durch ihren Dienst Muslimen deutlich machen, dass Gott sie liebt. So entstand einmal dieses Gebetsheft. In der Zwischenzeit hat sich manches verändert. Moderne Kommunikationstechnologie macht es uns einfach, Beiträge von Mitarbeitenden aus aller Welt zu erhalten und das Gebetsheft in über 30 Sprachen zu veröffentlichen und auch täglich die Anliegen über eine App zu erhalten. Wir können diese Initiative über soziale Medien (z.B. Facebook) weltweit bekannt machen; über bestimmte Apps sogar in Regionen, in denen man sicherheitsbewusst kommunizieren muss. Mittlerweile beteiligen sich schätzungsweise etwa eine Million Christen an dieser Gebetsaktion, viele in fernen Ländern und in fremden Sprachen!

Der Leiter unseres Arbeitskreises Gebet, Detlef Garbers, beschreibt die gegenwärtige Situation wie folgt: „Wir durchleben turbulente Zeiten während der Corona-Krise. Tagtäglich bekomme ich Nachrichten von unseren Missionaren - und angesichts derer Schilderungen können wir so unendlich dankbar sein, dass wir ausreichend zum Essen haben und es im Land friedlich zugeht. Lasst uns deswegen weiter für die Regierung um Weisheit beten. Aber dass vor allem Hunger und Gewalt sich nicht in Afrika und Südamerika weiter ausbreiten...“ Zudem schreibt er weiter: „Doch nun meine Bitte: Es naht sich der Ramadan die Fastenzeit der Muslime. Dafür wurden von der Allianz ja wieder die Gebetshefte vorbereitet und verschickt. Ich befürchte, dass sich etliche
von den Heften noch in den Gemeindehäusern befinden, die jetzt geschlossen wurden, vielleicht sogar noch ungeöffnete Pakete mit den Gebetsheften...“

Darum laden wir gern noch einmal kurz vor der Aktion dazu ein, dass Sie sich noch bzw. ganz bewusst mit einreihen in die Gebetsgemeinschaft der Christen in unserem Land und weltweit. Unser Arbeitskreis Islam hat sich wieder sehr engagiert und sachkundig mit der Ausarbeitung der Themen befasst (ein besonderer Dank geht hier an
Dr. Reinhold Strähler) und die Schwerpunkte für die deutschsprachige Ausgabe gesetzt, die mit einer Auflage von rund 63.000 Heften erschienen ist und die Sie bei uns gern noch in größerer Anzahl anfordern können unter www.30tagegebet.de/heftbestellung
Falls Sie für Ihre Gemeinde / Ihr Werk ein Dauer-Abo der Hefte in einer größeren Stückzahl beziehen und die Hefte evtl. noch verschlossen ihn Ihrem Gemeindehaus liegen: Vielleicht ist es möglich, sie vor der Aktion jetzt noch – vielleicht mittels einer Briefkastenaktion - an ‚den Mann / die Frau‘ zu bringen? Das wäre toll!

Wir freuen uns sehr, wenn Sie von unserm Angebot Gebrauch machen und damit auch mit dazu beitragen, dass das „Gebet für die Islamische Welt“ während des Ramadans zu einem festen Bestandteil der Gebetskultur in unserem Land wird. Denn: Gebet verändert. Auch uns selber! Tag für Tag, Jahr für Jahr. Die Redaktionsteams der deutschsprachigen und der internationalen Ausgaben freuen sich darauf, von Ihnen zu hören. Schreiben Sie uns ein paar Zeilen, wie dieses Gebetsheft in den vergangenen Jahren Ihren Glauben und Ihren Blick für die islamische Welt geprägt hat
.

Und: unsere Gebetsgemeinschaft endet ja nicht am 23. Mai. Das ganze Jahr hindurch sind Christen quer durch Deutschland im Gebet verbunden https://gebet.ead.de/gebetsaktionen
. So teilen wir z.B. in unserem vierteljährlich erscheinenden Gebetsheft täglich wechseln ein Anliegen aus der missionarischen und diakonischen Arbeit in unserem Land. Fordern Sie den täglichen Gebetskalender bei unserer Versandstelle an und bleiben Sie weiter mit tausenden Betern verbunden!

Mit uns verbundene Werke oder Verbände haben darüber hinaus die Möglichkeit, uns ihre Anliegen regelmäßig kostenlos zur Veröffentlichung zuzuschicken. Bei Interesse melden Sie sich gern bei uns.

Für die mit uns verbundene Hilfswerke haben wir von einem christlichen Unternehmer noch ein Angebot preislich reduzierter Atemschutzmasken erhalten, die auch in größerer Stückzahl schnell geliefert werden können. Angesichts der Preissprünge im Markt prüfen Sie das Angebot bitte selber und klären Fragen direkt mit dem Anbieter.

In herzlicher Verbundenheit, auch im Namen des Arbeitskreises Islam,


Ihr

Dr. Reinhardt Schink

Sonntag, 5. April 2020

Beten und Helfen




Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,

Beten und helfen
 
Was ist wichtiger, helfen oder beten? − Dies ist häufig unklar.
Zum Fliegen benötigt ein Vogel zwei Flügel!  − Dies ist völlig klar.
 
Lassen Sie uns in diesen herausfordernden Zeiten beides  zu tun:
Glaubensvoll beten und  tatkräftig helfen. So sind Christen Salz und  Licht in der Gesellschaft.
Hoffnungsträger und  Zeugen sein, dass Gott allmächtiger HERR und  liebevoller Vater im Himmel ist.  So eröffnet der Ruf zur Umkehr und Buße auch neue Perspektiven - gerade für Menschen, die IHN noch nicht als Herrn und  Vater kennen.

Zwei besondere Initiativen, die dem Glauben "Flügel" verleihen können:
und
Wir laden herzlich dazu ein, sich an Beidem zu beteiligen.
 
In diesem Jahr erinnert uns das kommende Osterfest besonders daran, dass auf den Karfreitag der Ostersonntag folgt. Wir bezeugen: der erste Schritt zur Auferstehung ist das Kreuz. Ich lade Sie ein, gemeinsam mit Johannes und den Frauen unter dem Kreuz auszuhalten. Es zuzulassen, dass mit IHM auch manche unserer Vorstellungen und Erwartungen sterben. Dabei stiftet Jesus aber eine ganz neue, tiefere Einheit und Wirklichkeit, die am Ostermorgen und ab Pfingsten dann die gesamte Welt verändert, denn: Der auferstandene HERR macht alles neu!
 
In IHM verbunden, gesegnete Ostern,
 
Ihr
Dr. Reinhardt Schink









Montag, 30. März 2020

Fürbitte für unser Land

Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,

in Einheit wollen wir für unser Land beten
und geben der Angst sowie dem Egoismus keinen Raum

 
Die aktuelle Krise nehmen wir auch als Weckruf wahr, uns von perspektivlosem Denken und Handeln abzuwenden. Stattdessen sollen wir uns gemeinsam neu auf Gott ausrichten. Plötzlich herausgerissen aus vielem geschäftigen 'Treiben', das so oft unser Leben bestimmt, dürfen wir jetzt bei Gott, unserem Vater, bewusst zur Ruhe kommen (Sach. 2, 17), uns auf IHN intensiver ausrichten und uns IHM tiefer anvertrauen. Dies kann in der Vor-Osterzeit eine Art von Fasten sein, das wir so ganz neu entdecken können.
 
Glaubend erkennen wir staunend aufs Neue: Weil Jesus HERR ist, geht nichts, was auf dieser Welt geschieht, an IHM vorbei. An Ostern wurde offenbar, dass IHM selbst der Böse dienen muss. Das gilt auch für das Corona-Virus – so schrecklich es auch sein mag. Nichts kann Seine Pläne verhindern und jedes Knie wird sich vor dem Schöpfer des Universums beugen.
 
Deshalb dürfen wir hoffnungs- und glaubensvoll leben. Ein gelebter Ausdruck dieses Bekenntnisses ist, seine Knie nicht vor der Angst oder dem Egoismus zu beugen. Auch in der jetzigen Krisenzeit müssen Nachfolger Jesu solchen Gedanken keinen Raum geben. Weder dreht sich unser Gebet nur um uns, noch vergessen wir die Nöte Anderer. Wer auf Gott schaut, verliert auch den Anderen nicht aus dem Blick.
 
In allem wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen, bleiben Sie behütet und bewahrt,
Ihr
 
Dr. Reinhardt Schink