Sonntag, 6. Juni 2021

Zwischen HIMMEL und ERDE

 

Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,
 
Zwischen HIMMEL und ERDE
 
Dies ist nicht nur das Motto einer ganz besonderen Leiterschaftsschulung der Evangelischen Allianz in Deutschland – zu der wir ein ganz einmaliges Angebot machen können (s.u.) – sondern es ist auch unsere Verortung als Christen und als Evangelische Allianz in Deutschland.
 
Weil unsere Gründerin Anna von Weling in der himmlischen Wirklichkeit fest verankert war, hat sie auf der Erde ganz erstaunliche Segensspuren hinterlassen. Ein Theaterstück auf der kommenden Allianz-Jubiläumskonferenz (das auch Online übertragen werden wird) nimmt uns in ihr einzigartiges Leben mit hinein.
 
Mit Monika Deitenbeck-Goseberg hat eine weitere Frau die Evangelische Allianz in Deutschland wesentlich geprägt. Ein Buch erinnert an diese außergewöhnliche Frau, deren Gegenwart wir nicht nur bei der Allianzkonferenz schmerzlich vermissen.
 
Vieles mehr ließe sich sagen, aber lesen Sie selbst. Wir sind überzeugt, dass all die vielfältigen Aktivitäten der Evangelischen Allianz und ihrer Netzwerkpartner in erster Linie nicht menschlichen Plänen entspringen, sondern dass Gott selber die Fäden zusammenfügt und ER selber sein Reich dadurch baut. Noch erkennen wir nur einzelne Mosaiksteinchen, aber wir werden erstaunt sein, wenn wir eines Tages das gesamte Bild sehen werden, das ER wundervoll zusammenfügt.
 
Herzliche Grüße, danke für alle Verbundenheit,
Ihr
 
Dr. Reinhardt Schink
 
 
 
 

Dr. Reinhardt Schink

© Christian Höhnig

 
 
 
 
Zur 125. Allianzkonferenz 2021:
"Eine Frau mit Vision - Anna von Weling"
 
Mit unerschütterlichem Gottvertrauen widmete Anna von Weling schon als junges Mädchen ihr Leben ganz dem Dienst am Evangelium. Im Austausch mit den Missionaren ihrer Zeit gelang es ihr, in Blankenburg eine Begegnunsstätte zu etablieren, in der Menschen neu Glauben fassen konnten, Gemeinschaft erfuhren und äußerlich sowie innerlich auferbaut wurden. Durch ihr soziales Engagement wurde sie gleichzeitig als unverheiratete Frau für Hunderte von Kindern eine wohlmeinende Lehrerin und Mutter. Wer hätte 1886 gedacht - als Anna von Weling das Evangelische Allianzhaus gründete und zur „Blankenburger Konferenz“ einlud - was daraus alles entstehen würde? Nicht durch menschliche Weisheit, sondern aufgrund der Gnade und Treue Gottes. Dankbar bekennen wir, dass ER auch noch heute zu seinen Verheißungen steht. Bei der diesjährigen Jubliäums-Konferenz wird auch ein Theaterstück über das Leben von Anna von Weling uraufgeführt: Samstag, den 31. Juli 2021, um 15 Uhr und 20 Uhr, in der Stadthalle Bad Blankenburg und online zum Public-Viewing in der Ortsallianz. Mehr Informationen und Anmeldung: www.allianzkonferenz.de
 
 

 
 
 
 
"Leben, lieben, leiden, glauben"
Botschaften, die bleiben
 
Monika Deitenbeck-Goseberg war lebhaft, tiefgründig, ermutigend, manchmal auch herausfordernd. Sie zeigte uns einen Gott, der für uns Menschen ist, uns zu Nächstenliebe einlädt und in Krisenzeiten ein festes Fundament darstellt. Ein Lesebuch zu ihrem Lebenswerk, das zeigt: Diese frohe Botschaft klingt bis heute nach, und wird es auch noch weiterhin lange tun.
 
"Wir kannten uns lang. Klar, wir lebten in derselben Stadt, in Lüdenscheid, Westfalen, Sauerland. 1955 ist sie da geboren, vier Jahre später als ich. Monika war immer die Tochter von Paul, dem legendären Pfarrer der Kreuzkirche. Klein, keck, quirlig. Sie sang beim monatlichen Jugendgottesdienst mit in meiner Band, den »Dynamic News«. Ihr Papa strahlte und applaudierte auf der Empore und schenkte uns anschließend 20 Mark für ein Eis. Sie verehrte und bewunderte ihn. Bis zum Schluss begannen manche ihrer Sätze mit: »Unser Vater hat immer gesagt …« Glücklicher Paul. Glückliche Monika. Sie wurde Pfarrerin wie er..." so schreibt Jürgen Werth im Vorwort zum Buch.
 
 

 
 
 
 
ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE in Bad Blankenburg (TH) & Dessau (LSA)
Jugendleiter-Weiterbildung mit Fallschirmsprung: 07. bis 11.07.2021 - 10 Freiplätze!
 
Jugendleiter-Weiterbildung mit Fallschirmsprung - einmalig für junge Christen! 
Jung? Verantwortung? Für Gott? Einzigartig unvergesslich: Praxiskurs für glaubensermutigende Leitung!  Inkl. Hygienemaßnahmen // 3-Sterne Hotel + Zeltplatz // ab 18 Jahre: 375 € // Teuer? Jap! Support? Schreib uns an! > inkl. Hygienemaßnahmen // 3-Sterne Hotel + Zeltplatz // ab 18 Jahre

ACHTUNG: Durch die Unterstützung der Dr.-Wandel-Stiftung können wir 10 Freiplätze vergeben! Schreibe uns, warum du einen bekommen solltest und weshalb du gerne bei der Jugendleiter-Weiterbildung dabei sein willst: info@allianzhaus.de
 
 

 
 
 
 
Veni Creator Spiritus
Ein gesungenes Gebet
 
Wir leiten euch gerne einen wunderbaren alten Hymnus, in ein zeitgemäßes Gewand gehüllt, weiter, der bei der Gebetsaktion "Gemeinsam vor Pfingsten" eingespielt wurde. „Veni Creator Spiritus“ wurde im 9. Jhd. in der Nähe von Fulda - im Herzen Deutschlands - verfasst und führt uns in seinen 7 Strophen zentrale theologische Wahrheiten über den Geist Gottes vor Augen. Gegossen in die Form eines Gebets, lädt er ein, den Schöpfer Geist im eigenen Leben, in der eigenen Stadt und in unserem Land willkommen zu heißen!
Der Heilige Geist ist so faszinierend. Er wohnt in jedem Christen und doch entzieht er sich unserer Kontrolle. Sein Wirken ist essentiell für all unser Tun. Er ist unser Tröster, Helfer und Wegbegleiter.. In der Theologie gibt es so viele verschiedene Meinungen wie Theologen, in dieser Aussage sind sich jedoch die Meisten eins: Der Heilige Geist ist Gottes Gegenwart bei uns. 1901 widmete der Papst mit diesem Hymnus das letzte Jahrhundert dieser uns so nahen Person der Trinität. Auch wir suchen und brauchen Seine Nähe in unserer Zeit. Komm, Heiliger Geist.
 
 

 
 
 
 
Christen im Kiez in Berlin am Start
 
Die App „Christen im Kiez“ wird am 10. Juni 2021 an den Start gehen – berlinweit! Aber sie kann auch von anderen Ortsallianzen ganz einfach eingesetzt werden (siehe nächster Artikel).
 
Die Evangelische Allianz in Berlin schreibt: „Näher dran als Du denkst! In unserer multikulturellen Stadt ist die christliche Community vielfältig und bunt, leider aber auch häufig ohne Kontakt zueinander. Von einem engagierten ehrenamtlichen Team aus unterschiedlichsten Gemeinden Berlins wurde die App geplant. Unser Herzenswunsch ist es, zu ermöglichen, dass Geschwister sich aus verschiedensten Konfessionen und Hintergründen auf nachbarschaftlicher Ebene leichter vernetzen können. Ob es der nachbarschaftliche Plausch, die Gemeindeveranstaltung, das gemeinsame Gebet, die gegenseitige Hilfe oder andere Kiezthemen sind – diese App wird die Beziehungen zueinander und im Kiez verändern. Die von der Communi GbR in Würzburg entwickelte App ist für Android, iOS und im Web verfügbar, sie ist werbefrei, läuft auf Servern in Deutschland und der EU (Datenschutz) und ist für den Nutzer kostenlos.“
 
 

 
 
 
 
Communi App: Gute Nachrichten
Gemeinde-Vernetzungs-App für Berlin und andere Orte
 
Die Communi-App hilft Ortsallianzen, sich besser zu vernetzen und neue Leute zu integrieren. Die Kommunikation innerhalb der meisten Gemeinden ist häufig verbesserungsfähig und zwischen Gemeinden findet sie kaum statt statt. Eigentlich schade. Aber das Gute ist: Verbesserungen sind einfach möglich, z.B. mit der  Communi-App. Angepasst auf die Situation der jeweiligen Ortsallianz, im Design und mit dem Namen der Ortsallianz können die User die App aus dem Apple App-Store oder im Google Play Store  herunterladen. Die Evangelische Allianz in Deutschland hat mit dem Entwickler der App einen Rahmenvertrag mit Rabattmöglichkeiten für die Ortsallianzen und Netzwerkpartner der Evangelischen Allianz eingerichtet. Interessiert? Hier finden sich weitere Hinweise.
 
 

 
 
 
 
"Ich brauche Segen"
Segen tanken auf Alltagswegen...
 
Als  Christen möchten wir anderen Menschen auf ihren Alltagswegen etwas Gutes tun, Mut zusprechen, sie bestärken, den Segen Gottes weitergeben. Segen, wo man ihn vielleicht nicht vermuten würde.
Dazu können Sticker (Aufkleber) mit einem QR-Code verwendet werden, die auf die Internetseite www.segen.jetzt führen. Dort ist ein Segenszuspruch les- und hörbar. Die Segensworte wechseln zufällig immer dann, wenn die Internetseite neu geladen wird. 
 
 

 
 
 
 
Weniger als ein Jahr – dann ist wieder SPRING!
 
Dafür jedenfalls beten wir... und das Team der SPRING-Verantwortlichen arbeitet mit großer Energie daran, dass wir uns am 18. April 2022 wieder sehen können! Dazu müssen wir manches neu bedenken: Allein das Hygienekonzept für mehr als 3.000 Teilnehmer ist eine herausfordernde Aufgabe! In drei Wochen, am 21. Juni, beginnt unsere SPRING-Klausur. Dann treffen sich die knapp 30 Ehrenamtlichen, die Verantwortung für Teilbereiche tragen, im Evangelischen Allianzhaus für zwei Tage voller Gebete, Besprechungen, Planungen und Absprachen! Wir danken schon jetzt allen, die dies im Gebet begleiten möchten! Danach melden wir uns mit neuen Infos!
 
 

 
 
 
 
Danke für Ihre Spende!
 
Wir sind dankbar für alle Zuwendungen, die wir von Ihnen erhalten. Ohne Ihre Hilfe können wir unsere Arbeit als Evangelische Allianz in Deutschland mit den vielfältigen Arbeitsbereichen nicht tun.
Danke, wenn Sie uns mit Ihrer Spende unterstützen.
 
 

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Sonntag, 16. Mai 2021

125. Allianzkonferenz 2021

 28. Juli - 1. August 2021

 
Die Bad Blankenburger Allianzkonferenz vom 28. Juli - 1. August 2021 soll  in hybrider Form stattfinden: Mit Präsenz-Gottesdiensten in Bad Blankenburg und mit Online-Übertragungen der Plenumsveranstaltungen. Hierdurch haben Ortsallianzen die Chance, die Allianzkonferenz zu sich in den Ort zu holen. Zusätzlich können sie ohne großen Aufwand in den Ferien ein attraktives Angebot für die zu Hause Gebliebenen anbieten und die Allianz erfahrbar machen. Wir alle lern(t)en in diesen Tagen neu zu buchstabieren, was die Worte „so Gott will“ bedeuten. Im vergangenen Jahr mussten wir unser besonderes Konferenz-Jubiläum, die 125. Allianzkonferenz, verschieben. Und jetzt haben wir uns trotz der unklaren Lage entschieden: 2021 wird die Jubiläumskonferenz – so Gott will – stattfinden. Unter den Bedingungen, die Gott uns gibt. ER wird darüber entscheiden, welche dies sind... So laden wir zuversichtlich ein, die 125. Konferenz vor Ort im Evangelischen Allianzhaus bzw. der historischen Konferenzhalle in Bad Blankenburg oder auch online zu erleben. Wir laden Ortsallianzen dazu ein, die Konferenz vor Ort zu übertragen. Zusätzlich wird es Übersetzungen geben, um fremdsprachlichen Geschwistern die Teilnahme zu ermöglichen. Hier geht es zur Anmeldung.

Sonntag, 14. Februar 2021

Dranbleiben: Wir beten weiter

 Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,

 
Was macht die Evangelische Allianz aus? Was ist ihre DNA? Im letzten Rundbrief habe ich schon ein wesentliches Merkmal ihrer Identität genannt: Sie ist von Anfang an eine Gebetsbewegung – weil Gott sie dazu berufen hat. Gebet ist eine Säule der Evangelischen Allianz.

Weil wir für gemeinsames Beten stehen, ermutigen wir, dies täglich - gern 2021 um 20:21 Uhr - zu tun. Und wir beten sonntags um 20:21 Uhr online im deutschlandweiten Allianz-Gebet. Herzliche Einladung! In knapp 40 Minuten hören auf einen kurzen biblischen Impuls, teilen Gebetsanliegen und beten zusammen in kleineren Gruppen (Breakout-Rooms). Wir freuen uns, wenn Sie noch dazu kommen. Weitere Informationen und die Einwahldaten gibt es hier.

Der virtuelle Raum ist für alle, die das möchten, bereits ab 20:10 Uhr geöffnet, um sich noch etwas miteinander bekannt zu machen oder noch ein wenig miteinander "zu plaudern"...

Zusätzlich besteht auch nach dem Gebet die Möglichkeit, mit mir ins Gespräch zu kommen. Gerne beantworte ich Fragen rund um die Evangelische Allianz und höre auf Ihre Impulse. Ich freue mich auf den virtuellen Austausch mit Ihnen im Anschluss an unser Gebetstreffen. 
 
Wofür steht die evangelische Allianz noch? Welche Berufung hat Gott ihr gegeben? Mehr dazu in den kommenden Newslettern.

Ihr
Dr. Reinhardt Schink

Mittwoch, 27. Januar 2021

20:21-Uhr-Gebet

Gebet ist eine "Säule" der Evangelischen Allianz. Sie ist weltweit von Anfang an eine Gebetsbewegung – weil Gott sie dazu berufen hat. Weil wir diese Berufung auch heute noch leben, war es uns wichtig, dass auch in diesem Jahr wieder eine Allianzgebetswoche stattfindet. Manche Planänderung war notwendig. Es war anstrengend, die „Extra-Meile" zu laufen. Aber rückblickend können wir nur dankbar bekennen, dass sich der Einsatz gelohnt hat.

 
Aufgrund der Umstände und Hygiene-Maßnahmen wurde häufig in kleinen Gruppen oder zu Hause gebetet, anstatt in größeren Versammlungen. Dennoch haben wir so viel dankbare Resonanz erhalten, wie selten zuvor. Danke dafür, denn dies ermutigt und erfreut uns sehr! Wir glauben und bitten im Gebet, dass wir diese besondere geistliche Verbundenheit, die in der diesjährigen Allianzgebetswoche zum Ausdruck kam, behalten und weiterführen können. Denn sie stärkt uns, ermutigt einander und ist sichtbarer Ausdruck einer geistlichen Realität: Wir sind eins – mit unserem HERRN und untereinander. Egal, was kommt.
 
Deshalb greifen wir gerne den Impuls aus den zahlreichen Rückmeldungen zur Allianzgebetswoche auf und bieten an jedem Sonntag um 20:21 Uhr ein deutschlandweites gemeinsames Online-Gebet an (per Zoom - siehe unten). Herzliche Einladung!
 
Bleiben Sie gesegnet und ein Teil unserer großen, deutschlandweiten Gebetsgemeinschaft,
 
Ihr
Dr. Reinhardt Schink

Dienstag, 19. Januar 2021

175. Allianzgebetswoche beendet und Staffelstab an die Gebetswoche für die Einheit der Christen übergeben

 Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) blickt dankbar auf die gestern beendete und seit 1847 jährlich und weltweit Anfang Januar stattfindende Allianzgebetswoche zurück, die „mit großem Ideenreichtum und in einer unglaublichen Vielfalt“ in zahlreichen örtlichen Allianzen durchgeführt wurde. Dies geschah vor allem digital, aber auch in Präsenzgebetstreffen unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Weil nach Meinung des Generalsekretärs der EAD, Dr. Reinhardt Schink, „Gebet gerade jetzt nötiger denn je“ sei, wollte die EAD trotz Corona im Vorfeld nicht auf die Durchführung der Gebetswoche verzichten und gab den Orten zahlreiche Hilfestellungen, um das gemeinsame Allianz-Gebet auch ohne den üblichen Ablauf durchführen zu können.

 

Wenngleich die aktuellen Entwicklungen vielerorts noch ein äußerst kurzfristiges Umplanen erforderten und manche Ortsallianzen ihre Gebetswoche als Präsenztreffen darum kurzerhand auf den Frühsommer verlegten, wurden dennoch viele alternative Treffen und virtuellen Gebetszusammenkünfte mit großem Engagement und oftmals außergewöhnlicher Kreativität organisiert. Es wurde eine Gebetswoche für Jung und Alt, mit live übertragenen Kinderveranstaltungen und Jugendgottesdiensten, mit Gebetskonzerten und -Spaziergängen, Zoom-Gebetsmeetings sowie zahlreichen Live-Streams aus vielen Orten und Gemeinden. Jüngere halfen Älteren bei der Nutzung der technischen Möglichkeiten, um auch ihnen eine Teilnahme an den Live-Streams oder bei Telefon- und Videokonferenzen zu ermöglichen. Dadurch konnten sich auch Einzelpersonen am gemeinsamen Gebet beteiligen. Das biblische Wort von Jesus Christus „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich mitten unter ihnen“ habe durch Corona eine ganz neue Bedeutung gewonnen und stellte besonders für die kleinen Zusammenkünfte in diesem Jahr eine besondere Segensverheißung dar, so Schink.

 

Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der EAD, fasst zusammen: „Es ist gut und richtig, miteinander zu beten. Nicht nur zur Allianzgebetswoche, sondern auch darüber hinaus. Daher freut mich besonders, dass wir die zwei Gebetswochen im Januar, die seit vielen Jahren eng nebeneinander liegen und in denen Christen - bisher sauber getrennt in zwei verschiedene Wochen - um Einheit beten, symbolisch durch die Weitergabe eines ‚Staffelstabes‘ miteinander verbinden und damit eine zukünftig stärkere Vernetzung dokumentieren konnten.“ Bei der sinnbildlichen Stabübergabe am 16. Januar im Berliner Dom sagte er weiter: „Wir sind als Evangelische Allianz in Deutschland die erste Runde gelaufen, und nun kommt die zweite Runde, die Gebetswoche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Wir wollen bewusst das Gemeinsame unseres Glaubens betonen - es ist die Mitte Jesus Christus.“ In Bezug auf das Symbol des Fisches in der alten Kirche, das damals ein Geheimzeichen für Jesus Christus gewesen sei, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Erzpriester Radu Constantin Miron, bei der Übernahme des Staffelstabs, die einen Fisch und ein Kreuz zugleich darstellte: „Diesem Jesus widmen wir unsere Gebetswochen“.

 

Dr. Reinhardt Schink äußerte im Rückblick: „Es war eine erfüllte und gesegnete Zeit. Wegen vieler Planänderungen war sie arbeitsintensiv in der Vorbereitung und herausfordernd in der Durchführung. Aber weil unser HERR dabei war, gibt es sehr viel Grund zur Dankbarkeit. Als das Thema "Lebenselixier Bibel" beschlossen wurde, ahnte niemand, wie aktuell dieses sein würde. Wir brauchen dieses "Lebenselixier" so dringend. Trotz Corona kam dieses "Lebenselixier" zu den Menschen. An vielen Orten erlebten wir auch, dass Gebet und Evangelisation keine zwei getrennten Welten sind. Beides gehört zusammen und gerade jetzt sind die Menschen sehr offen für Gebet.“

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Gemeinsames Gebet zur Allianzgebetswoche? Kann man das – und darf man das?

Immer wieder erreicht uns in diesen Tagen die Frage: Wird es die Allianzgebetswoche geben? Kann sie stattfinden? Wie sollen wir das planen? Man könnte sogar noch grundsätzlicher fragen: Gemeinsames Gebet zur Allianzgebetswoche? Kann man das – und darf man das?

 
Sicher, man kann, darf und soll. Jesus ermutigt uns immer wieder zum vertrauensvollen Gespräch mit unserem Vater im Himmel. ER legt große Verheißungen auf das gemeinsame Beten, denn wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist ER mitten unter ihnen (siehe Matth. 18:20). Was für eine Zusage: Der lebendige Gott, der Schöpfer des gesamten Universums und unser wiederkommender HERR, wird selber Teil unserer Gebetsgemeinschaft sein! Das ist die Hauptsache und ein Versprechen, das durch nichts übertroffen werden kann. Deshalb freue ich mich auf die Allianzgebetswoche und alle weiteren Gebetstreffen, denn dort treffe ich Jesus!
 
Sicher, die großen Eröffnungs- und Abschlussgottesdienste der Allianzgebetswoche waren immer bewegend. Mit so vielen Geschwistern dicht an dicht zu sitzen und gemeinsam Gott anzubeten, ist etwas Schönes und gibt ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft. Aber das Gefühl ist nicht das Entscheidende, sondern seine Gegenwart. Gott geht es nicht um große Zahlen, sondern um die zwei oder drei, die IHN gemeinsam suchen.

Sicher, ER ist gegenwärtig. Im virtuellen Raum ebenso wie bei der persönlichen Gebetsgemeinschaft. Gott sei Dank dafür. Deshalb ermutigen wir dazu, kreativ zu sein und viele unterschiedliche Formen zu entwickeln, wie das gemeinsame Beten stattfinden kann.  So sehr wir die bisherige Art der Durchführung der Allianzgebetswoche liebgewonnen haben, so wenig lassen wir uns vom gemeinsamen Beten abhalten, wenn wir in diesem Jahr nicht in der gewohnten Anzahl an einem Platz zusammenkommen können. Dann beten wir eben dezentral an mehreren Stellen. Aber wir beten. Gemeinsam. Denn ER selber hat verheißen, dabei zu sein. Und darum geht es: ER ist in unserer Mitte und um IHN versammeln wir uns, selbst, wenn wir nur zu zweit oder zu dritt sein könnten. ER ist dabei.

Sonntag, 15. November 2020

2 + 2 = 5: Gebetsbriefkästen und weitere hilfreiche Angebote

Der Buß- und Bettag in Deutschland ist ein Feiertag, der auf Notzeiten zurückgeht. Im Lauf der Geschichte wurden Buß- und Bettage immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Angesichts von Notständen und Gefahren wurde die ganze Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufgerufen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag begangen, in diesem Jahr am 18. November. Ohne Frage: Gebet und "Buße" (Hinwendung zu Gott) sind notwendiger denn je. Lassen Sie uns gemeinsam im Gebet einstehen für unser Land und die Regierenden. Wir bitten Gott um Erbarmen und Segen für Deutschland.

Herzliche Einladung, sich täglich - nicht nur am 18.11. - um 20:20 Uhr (oder auch zu einer anderen Uhrzeit) einzureihen in die Menge der Beter. Und lassen Sie uns den Blick dabei auf "Advent" (lat. adventus Domini) gerichtet sein - die Ankunft von Jesus in unserer Welt. Denn darum feiern wir Weihnachten - Jahr für Jahr! Wir erinnern uns rückblickend an das Kommen Jesu Christi nach Betlehem und erwarten glaubend und voller Hoffnung das zweite Kommen unseres Herrn, damit das Gebet, welches schon Millionen von Christen gebetet haben: "Wie im Himmel, so auf Erden...", sich erfülle.

So lassen Sie uns besonders diese Adventszeit nutzen, um unseren Glauben mit anderen Menschen zu teilen und Anderen eine Freude zu machen. Gern schlage ich Ihnen in diesem Rundbrief einige lohnenswerte Aktionen vor, wie Sie das tun können. Es hilfreich, das Rad nicht neu zu erfinden, sondern von Kooperationen zu profitieren - denn manchmal stimmt es, dass 2 + 2 = 5 ergibt.
 
Ihr

Dr. Reinhardt Schink

Gebetsbriefkästen, nicht nur zur Allianzgebetswoche (AGW)
... an ungewöhnlichen Orten
 
Die Menschen brauchen Gebetsunterstützung! Viele kommen jetzt an ihre Grenzen. Die Idee der GEBETS-Briefkästen: Menschen werden an das Beten erinnert an Plätzen, wo sie nicht damit rechnen. Sie sind dort für neue Themen offen, wo sie sich gewöhnlich aufhalten. Deshalb eignen sich die GEBETS-Briefkästen vor allem an ganz normalen, alltäglichen Orten: auf dem Parkplatz vom Supermarkt, vor einer Apotheke oder auf dem Rathausplatz. Professionell, aber günstig produziert, sind sie schnell und einfach aufzubauen. Ihre Botschaften sind einfach und ein Hingucker. Es gibt vielfältige Möglichkeiten:
  • Gebete einwerfen,
  • Angebot von persönlichem Gebet zu bestimmten Zeiten am Briefkasten,
  • einen persönlichen QR aufdrucken.
Vielleicht wäre das auch in Ihrem Ort eine besondere Aktion zur Gebetswoche?